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Arbeits-, Sozial- und Steuerrecht

Donnerstag, 03 Oktober 2019 15:42

Tattoos am Arbeitsplatz - Tabu oder toleriert?

geschrieben von

Tattoos sind heutzutage so beliebt wie nie zuvor. Und zwar nicht nur gesellschaftlich, denn auch im beruflichen Umfeld ist die Körperkunst immer häufiger zu sehen. Doch was halten deutsche Arbeitnehmer von diesem Trend, und dürfen Arbeitgeber sichtbare Tattoos heutzutage noch verbieten? Zu diesem Anlass hat der Büroartikellieferant Viking eine repräsentative Studie unter 1000 Arbeitnehmern durchgeführt. Unterstützung kam dabei von Dirk-Boris Rödel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Tattoo e.V. , und dem Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck. 

Die repräsentative Umfrage zeigt, dass...   

  • es mehr berufstätige Frauen (47%) mit Tattoos gibt als Männer (39%).   
  • die am meisten tätowierte Altersgruppe die 25- bis 34-Jährigen (59%) sind. 
  • 9 von 50 Arbeitnehmern über 55 tätowiert sind. 
  • 60% der Arbeitnehmer im mittleren Management tragen Tattoos.  
  • Im Vergleich dazu sind nur 33% der Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung tätowiert. 

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass die beliebteste Körperstelle für Tattoos die Arme sind (52%), jedoch haben viele Arbeitnehmer Tattoos an Stellen, die nicht so einfach zu verbergen sind: 

  • Knapp jeder Fünfte ist am Handgelenk oder auch an Fingern tätowiert. 
  • 15% sind im Bereich vom Nacken und Ohren tätowiert.  

Darüber hinaus beleuchtet die Studie auch die persönlichen Erfahrungen der Deutschen. Die ernüchternden Resultate zeigten, dass jeder Zehnte glaubt, dass die eigenen Tattoos einen negativen Einfluss darauf haben, wie man beruflich wahrgenommen wirdArbeitnehmer mit folgenden Motiven haben die meisten negativen Erfahrungen gesammelt:  

  • Politische Symbole (75%)  
  • Pop-Kultur (65%)   
  • Militärische Symbole (61%) 

Der Wunsch, sich durch Körperkunst individuell auszudrücken, ist groß und die Beliebtheit der Tattoos steigt stetig an. Aus der Umfrage geht auch hervor, dass sich nicht alle Arbeitnehmer im Klaren darüber sind, wie der Arbeitgeber zu sichtbaren Tattoos steht: 

  • Knapp jeder Fünfte sagt aus, dass die eigene Firma keine klaren Richtlinien zur Körperkunst am Arbeitsplatz verfügt. 
  • 20% geben an, dass nur einige sichtbare Tattoos erlaubt sind.  
  • Jeder 10. Arbeitgeber erlaubt gar keine sichtbaren Tattoos.   

Sichtbare Körperkunst wird in einigen Bereichen ganz abgelehnt, jedoch befinden sich sichtbare Tattoos bei vielen Jobs in einer Grauzone, in der es sehr auf die Platzierung und das Motiv ankommt – und natürlich auf den Chef, die Kunden und die Klienten. Studienteilnehmer berichten auch von den Konsequenzen in ihrer Karriere

  • 1 von 50 hat den Job aufgrund der Tattoos verloren.  
  • 1 von 5 hat sich der Karriere zuliebe gegen Tattoos entschieden.  
  • 28% unter 34 Jahren werden sich aus Sorge um ihre Karrieren wahrscheinlich nicht tätowieren lassen
  • Jeder 10. Mann hat eine Beschwerde wegen seiner Tattoos am Arbeitsplatz erhalten – das sind doppelt so viele Beschwerden wie bei Frauen. 

Doch wie sieht die rechtliche Lage für Arbeitnehmer mit Tattoos aus? Dazu gibt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, genaue Auskunft:

„Sichtbare Tattoos haben in der Vergangenheit gerade bei jungen Menschen stark zugenommen. Automatisch steigt dadurch auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Dem muss die Rechtsprechung zwangsläufig Rechnung tragen. Vor diesem Hintergrund sind Tätowierungen möglich, die früher zu einem gerichtlich abgesegneten Einstellungshindernis oder gar einer Kündigung geführt haben. […] Die Rechtsprechung ist einem stetigen Wandel unterworfen.“

Dennoch können Arbeitgeber auch Gründe nennen, damit Arbeitnehmer ihre Tätowierungen verstecken müssen: 

„Hierfür kann der Arbeitgeber ganz verschiedene Gründe nennen. Es müssen aber berechtigte Interessen sein. […] Es gibt durchaus Fälle, wo der Arbeitgeber handfeste Interessen gegen Tattoos seiner Mitarbeiter ins Feld führen kann. Ein Kindererzieher, vor dem sich die Kinder wegen seiner Gesichtstätowierung fürchten, ist genauso ein Problemfall wie ein kirchlicher Mitarbeiter mit dem Satanszeichen am Hals. Diese Arbeitnehmer sind auf Grund ihres äußeren Erscheinungsbildes nicht in der Lage ihre vertragliche Arbeitsleistung ordnungsgemäß zu erbringen.“

Ein Blick auf die Zukunft zeigt jedoch, dass deutsche Arbeitnehmer optimistisch sind, denn knapp ein Drittel der Befragten glauben, dass sich die Wahrnehmung von Tattoos am Arbeitsplatz in Zukunft verbessern wird.   

Ganz sicher werden Tattoos auch weiterhin, wie schon in den letzten Jahrzehnten, weiter an Akzeptanz gewinnen. Allein schon dadurch, dass immer mehr Menschen Tätowierungen tragen und somit auch immer mehr Kunden einerseits, aber auch Arbeitgeber andererseits Tattoos tragen werden.“  - Dirk-Boris Rödel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Tattoo e.V. 

Ein vollständiger Beitrag zur Studie kann hier eingesehen werden:  

https://blog.viking.de/tattoos-am-arbeitsplatz/ 

Die Transformation von Betrieben in das digitale Zeitalter unter Wahrung der Beteiligungsrechte der Arbeitnehmervertretungen

Nach einer aktuellen Studie von PwC werden in Deutschland bis ins Jahr 2035 rund 37% der Arbeitsplätze durch digitale Prozesse ersetzt.

Bei der Einführung von Digitalisierungsprozessen sind regelmäßig Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmervertreter, insbesondere der Betriebsräte, zu beachten.

Es gibt Ängste auf beiden Seiten: Wird das Unternehmen weiterbestehen können und dem Wettbewerb standhalten? Wird mein Arbeitsplatz erhalten bleiben?

Sowohl von der Unternehmensführung als auch von der Belegschaft wird Flexibilität, Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit und Know-how verlangt. Dies gilt für alle Bereiche: von der Produktion über Einkauf, Logistik, Vertrieb, Marketing bis hin zum Fortbildungsbereich.

Zähe, langwierige Verhandlungen zwischen den Betriebspartnern über die Einführung von neuen Prozessen können zu nicht mehr aufholbaren Wettbewerbsnachteilen führen. Nicht selten werden Arbeitnehmervertreter bei der Einführung von digitalen Prozessen gar nicht – oder zu spät – miteinbezogen. Beides kann sich nachteilig auswirken, indem zeitintensive Einigungsstellenverfahren zwischen Arbeitnehmervertretern und Unternehmensleitung mit ungewissem Ausgang geführt werden.

Frank Schmaus von PwC Düsseldorf wird mit seinem Vortrag die Fallstricke bei Einführung von Digitalisierungsprozessen beleuchten und praxisgerechte Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen.

Stellt sich ein Betrieb im Rahmen der Digitalisierung neu auf, führt dies aus arbeitsrechtlicher Sicht häufig zu nachfolgenden Handlungsfeldern, die allesamt ganz oder teilweise der Mitbestimmung durch den Betriebsrat unterliegen können. Diese sind:

  • Änderungen im Betriebsablauf und in den Aufgabenfeldern für die Mitarbeiter
  • Abbau von Personalüberhang aufgrund von Effizienzgewinnen
  • Neueinstellung von IT-Spezialisten / Outsourcing von IT auf Drittunternehmen

Insbesondere im Bereich betrieblicher Änderungen kann durch Change Management, aber auch durch vorausschauende arbeitsrechtliche Gestaltung, vieles richtig gemacht und Umsetzungshindernisse vermieden werden, die sich aus den Beteiligungsrechten des Betriebsrats ergeben können.

So kann es sich beispielsweise anbieten, Digitalisierungsprozesse in mehrere Teilschritte zu unterteilen, um auf diese Weise bewusst mitbestimmungsfreie Teilbereiche zu schaffen, die einzelne Arbeitsverhältnisse und deren Bestand überhaupt nicht berühren. Diese Teilbereiche können mitbestimmungsfrei und zügig umgesetzt werden, während die mitbestimmungspflichtigen Teilbereiche im nächsten Umsetzungsschritt erfolgen.

Digitalisierungsprozesse werden häufig mit dem Ziel implementiert, die Folgen des Fachkräftemangels zu lindern. Aber was passiert dabei mit den Arbeitsplätzen der Geringqualifizierten, deren Bestand infolge der Digitalisierung faktisch in Frage gestellt wird?

Mit Betriebsvereinbarungen können Gestaltungen zur Beschäftigungssicherung vorgenommen werden. Beispielsweise durch die Vereinbarung, dass der Arbeitnehmer einen eigenen finanziellen Beitrag zur Vorbereitung auf die Übernahme eines anderen Arbeitsplatzes leistet, bspw. in Form von Zeit/Urlaub, oder durch eigenverantwortliche Abschlüsse durch Fernstudien im Rahmen einer Nebentätigkeitsgenehmigung etc.

Weitere Modelle der Beschäftigungssicherung können in der Einräumung von Sabbaticals zur Weiterbildung/Umschulung, Teilzeitmodellen mit parallelem Fernstudium oder in Unterstützungsleistungen zur Selbständigkeit bei gleichzeitiger Gewährung einer Rückkehrgarantie ins Unternehmen liegen.

Haben Sie weitere Impulse, Erfahrungen, Anmerkungen?

Wir freuen uns auf einen praxisnahen, spannenden und informativen Austausch beim 1. Meetup der Human Resources Lounge am 17. April. 2018 von HRnetworx und Talentrix Recruiting & Consulting.

Sie sind noch nicht angemeldet? Anmeldungen für den Start der hochkarätigen Netzwerkreihe sind noch hier auf Eventbrite möglich. 

Montag, 29 April 2013 14:09

Neues Reisekostenrecht 2014

geschrieben von

Mit Wirkung zum 01. Januar 2014 treten umfangreiche Neuerungen des steuerlichen Reisekostenrechts in Kraft. Papierformulare, Excel-Tabellen und handgestrickte Reisekostenlösungen haben spätestens dann endgültig ausgedient. Das komplizierte Reisekostenrecht in Deutschland führt oft zu Fehlern bei der manuellen Errechnung von Pauschalen und Fristen. Eine Abhilfe schafft das neue Reisekostenrecht dabei nicht – aber einiges wird anders.

 

Die komplexen Gesetzesänderungen betreffen u.a. folgende Bereiche:

  • Verpflegungspauschalen: Durch die gesetzlichen Änderungen der Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen müssen für ein- und mehrtägige Geschäftsreisen zukünftig zwei unterschiedliche Berechnungsmodelle hinterlegt werden. Statt dem bisherigen Dreistufenmodell (8€, 12€ und 24€) gibt es ab 2014 nur noch eine zweistufige Staffelung (12€ und 24€). Der kleinste Betrag fällt schlicht weg. Für die Abwesenheitszeit wird nur noch zwischen ein- und mehr-tägigen Dienstreisen unterschieden. Bei eintägigen Dienstreisen können bei einer Abwesenheit von mehr als acht Stunden sowie bei mehrtägigen Dienstreisen für den An- und Abreisetag (ohne Mindestabwesenheitsdauer)  im Inland jeweils 12 Euro, im Ausland zwei Drittel der jeweiligen Auslands-Tagespauschale angesetzt werden. Für volle 24 Stunden Abwesenheit gelten unverändert im Inland 24 Euro, im Ausland die jeweilige volle Auslands-Tagespauschale. 

 

Eintägige Reisen

ab 8h = 12€

14 - 24h = 24€

Mehrtägige Reisen

An- und Abreisetag (Stunden irrelevant)

= 12€

Ganzer Tag = 24€

  •  
  • Fahrtkosten: Der Begriff regelmäßige Arbeitsstätte wird durch den Begriff der ersten Tätigkeitsstätte ersetzt. Dies hat Auswirkungen auf den steuerfreien Reisekostenersatz sowie auf die steuerpflichtigen Nutzungsvorteile bei Dienstwagen.
  • Unterkunftskosten: Für Übernachtungskosten bei längeren beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten ändert sich die für Werbungskosten anrechenbare Aufenthaltsdauer sowie der danach anzusetzende Höchstbetrag zur Geltendmachung der doppelten Haushaltsführung.
  • Mahlzeiten: Ab 2014 gelten neue Besteuerungsregeln für die vom Arbeitgeber gewährten Mahlzeiten.

 

Für weiteführende Informationen stehen Ihnen unsere Reisekosten Spezialisten gerne zur Verfügung.

Kontakt: www.wir-rechnen-für-sie.de

 

ICS adminservice GmbH

Wir sind …

... die Spezialisten für Business Process Outsourcing (BPO) im Accounting und HR Management (Gehaltsabrechnung, Reisekostenabrechnung, Bewerbermanagement) sowie für damit verbundene IT-Services. Seit 20 Jahren realisiert ICS die Optimierung und Auslagerung von Geschäftsprozessen im Personal- und Finanz- und Rechnungswesen für namhafte Kunden aus verschiedenen Branchen in ganz Deutschland.

 

HRnetworx Treffen am 19. September mit RA Barbara Kühn und 5 Sterne Rednerin Brigitta Kemner:


Kranke Mitarbeiter sind eine Belastung für das Unternehmen und eine Herausforderung für Personalverantwortliche. Bei diesem HRnetworx Treffen in Augsburg geht es darum was Führungskräfte und Unternehmer tun können um Mitarbeiter gesund zu halten und was bei dauerkranken Mitarbeiter zu beachten ist.


Im ersten Teil des Abends beantwortet die Fachanwältin für Arbeitsrecht Barbara Kühn von der Kanzlei Seitz Weckbach Fackler unter anderem folgende Fragen:

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement?
  • Personenbedingte Kündigung?
  • Urlaubsabgeltung bei Dauerkranken?
  • Wann und wie handeln?



Die erfahrene Arbeitsrechtlerin klärt über Fallstricke in der Praxis auf und gibt verwertbare Tipps für Unternehmer und Führungskräfte.

Der zweite Vortrag von 5 Sterne Rednerin Brigitta Kemner mit dem Titel „Unternehmensfitness - Leistungsstark statt müde und schlapp“ zeigt wie Sie und Ihre Mitarbeiter

  • schnell und einfach körperliche und mentale Fitness erreichen
  • einen dauerhaft erfüllenden, energiereichen und gelassenen Lebens- und Arbeitsstil etablieren
  • und wie Sie Erfolgsstrategien für erfolgreiches Sport-, Ernährungs- und Erholungsmanagement in Ihr Unternehmen integrieren.


Die Referenten:


Barbara Kühn
„Arbeitsrecht ist lebendig – deshalb macht es mir Spaß, auf diesem Gebiet spezialisiert zu sein.“

Zunächst habe ich nach dem Abitur ein Volontariat bei einer Tageszeitung absolviert und bin dann Redakteurin bei der Schwäbischen Zeitung und der Südwest Presse gewesen. Doch ich wollte noch studieren: Jura – und wieder zurück in den Journalismus. Doch dann hat mich die Juristerei gepackt. Seit elf Jahren bin ich Rechtsanwältin und seit sieben Jahren Fachanwältin für Arbeitsrecht in der Augsburger Kanzlei Seitz Weckbach Fackler. Wir sind 20 Rechtsanwälte; unser arbeitsrechtliches Team besteht aus fünf spezialisierten Anwälten.

Brigitta Kemner
„Du wirst staunen was in Dir steckt!“

Brigitta Kemner lief einen Marathon, weil sie eine Wette gewinnen wollte. Als Nicht-Läuferin, aber mit unbeirrbarem Glauben an sich und ihre mentale Fitness und körperliche Kraft. Mit nur sechs Wochen Vorbereitungszeit lief sie ihren ersten Marathon in 3 Stunden 20 Minuten. Den nächsten Marathon ein Jahr später lief sie dann schon unter 3 Stunden. Das war Brigitta Kemners Einstieg in den Hochleistungssport. Als Sportlerin im Langstreckenkader am Olympiastützpunkt Wattenscheid mischte sie mit ihrem unbändigen Siegeswillen als Seiteneinsteigerin die Laufszene auf.

Der unbeirrbare Glaube an sich selbst und der Wille zum Gewinnen zieht sich auch durch ihre motivierenden, lebensnahen und inspirierenden Vorträge. Die 5 Sterne Rednerin und Fitness-Expertin Brigitta Kemner gibt konkrete und durchführbare Tipps und Anregungen zur persönlichen und geistigen Fitness, Work-Life-Balance und Burn-out-Prävention.


Agenda:


18:00 Uhr   Einlass
18:30 Uhr   Begrüßung durch den Gastgeber Dr. Weckbach und den Moderator Heinrich Kürzeder
18:40 Uhr   Partnervorstellung durch H. Kürzeder
18:50 Uhr   Vortrag Frau Kühn
19:15 Uhr   Pause (nur Getränke)
19:25 Uhr   Vortrag Brigitta Kemner
20:15 Uhr   Get together / Fingerfood

ACHTUNG:  HRnetworx Treffen sind kostenfrei, Dienstleister (z. B. Versicherungsvertreter, Finanzberater, Rechtsanwälte, Trainer und Coaches usw.) benötigen für die HRnetworx-Treffen eine Membercard. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 5 Sterne Redner

Durch den Abend führt Heinrich Kürzeder vom 5 Sterne Team. Weitere Informationen finden Sie hier: Das Kreuz mit den Kranken

Az.: 5 Sa 107/11 Der Assistent der Geschäftsleitung hatte Solarmodule im Wert von 1,6 Millionen Euro bestellt. Wohl nicht ganz im Sinne seines Chefs, denn der stornierte noch am selben Tag die Bestellung, was allerdings zu einer Stornogebühr in Höhe von zehn Prozent der Auftragssumme führte. Kein Peanuts also. Da kündigte der Arbeitgeber seinem Angestellten fristlos, Begründung: dieser habe seine Kompetenzen deutlich überschritten. Das akzeptierte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz jedoch nicht und hob die Kündigung auf. Ein eigenmächtiges Überschreiten von Kompetenzen könne zwar arbeitsrechtliche Konsequenzen haben, doch setze dies eine konkrete und wirksame Vollmachtsbeschränkung voraus. Und selbst dann sei immer auf den Einzelfall abzustellen und eine Abmahnung vor der Kündigung erforderlich. Einzige Ausnahme: Dem Arbeitnehmer sei ein extremer Ausnahmefall anzulasten.

 

 

Dieses und weitere aktuelle Urteile aus dem Arbeitsrecht auf: karrierebibel.de

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe HRnetworx-Mitglieder,

sichern Sie sich noch ganz schnell Ihre kostenfreie Teilnahme für ein Top-Arbeitsrecht-Webinar am kommenden Montag, den 13. Februar von 11.00 bis 12.00 Uhr. HRnetworx sponsort gemeinsam mit WEBACAD (www.webacad.de) zehn Tickets für den zweiten Termin der Webinarreihe "Arbeitsrecht top-aktuell".  Die Teilnahmegebühr beträgt normalerweise 130,- € zzgl. MwSt. (Anmeldung unter www.managementcircle.de). Sichern Sie sich eine von zehn Freikarten und schicken Sie eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die Absender der ersten zehn Mails unter Hinweis auf das Arbeitsrechts-Webinar erhalten freien Zugang zum Webinar.

 


 

Inhalte und Teilnahmebedingungen:

Es gibt Dinge, die mit verlässlicher Kontinuität Veränderungen nach sich ziehen. Die Entscheidungen der Arbeitsgerichte gehören ganz sicher dazu. Damit Sie für Ihre berufliche Praxis stets auf dem aktuellsten Stand der Rechtsprechung sind, besuchen Sie unsere Webinar-Reihe "Arbeitsrecht top-aktuell".

Die jeweiligen Webinare fassen alle relevanten Rechtsentwicklungen des Vormonats zusammen und geben so den Rechtsanwendern Sicherheit, dass sie auf den aktuellen Stand der Rechtsprechung sind. In jedem Webinar werden 4 bis 5 Entscheidungen besprochen - immer mit Lösungsmöglichkeiten und mit klaren Handlungsanweisungen für die betriebliche Praxis. Fragen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmer sind möglich - und ausdrücklich erwünscht. Sie können jederzeit Ihre Fragen an den Referenten im Chat stellen!

Folgende aktuelle Urteile werden am 13. Februar besprochen:

  • Vertretungsbefristung und Kettenbefristungen - was galt bisher, was ändert sich durch das Urteil des EuGH vom 26.01.2012? (Schwerpunktthema mit Darstellung der bisherigen deutschen Rechtslage, des vom EuGH entschiedenen Verfahrens und den Konsequenzen für die Praxis)
  • Mobbing nur durch sozialinadäquates Verhalten (LAG Hamm 19.1.2012, 11 Sa 722/10) (Arbeitnehmer erheben häufig Mobbingvorwürfe - in vielen Fällen zu Unrecht. Die Gerichte sind aber eher zurückhaltend darin, ein Verhalten als Mobbing zu qualifizieren. Diese Linie bestätigt jetzt auch das LAG Hamm.)
  • Weihnachtsgeld und Kündigung des Arbeitsverhältnisses (BAG 18.1.2012, 10 AZR 667/10)
  • Kein erweiterter Kündigungsschutz in der Probezeit aus der Europäischen Grundrechtscharta (BAG 8.12.2011, 6 AZN 1371/11)

Referent:
Dr. Martin Brock, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Loschelder Rechtsanwälte

Teilnahmegebühr

Buchen Sie bis zum 13. Februar hier gleich alle drei verbliebenen Termine der Reihe und zahlen Sie nur 370,- €!

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung. Geben Sie bei der Anmeldung des Webinars unbedingt Ihre E-Mail-Adresse an. Bis zu zwei Wochen vor Veranstaltungstermin können Sie kostenlos stornieren. Danach oder bei Nichterscheinen des Teilnehmers berechnen wir die gesamte Tagungsgebühr. Die Stornierung bedarf der Schriftform. Selbstverständlich ist eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers möglich. Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

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Organisation & Durchführung

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Ansprechpartner zum Webinar:
WEBACAD - ein Geschäftsbereich der Management Circle AG
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Telefon: +49 6196 77 999 - 265


Technische Voraussetzung
Testen Sie hier per Klick, ob Ihr System bereit ist.
Sie benötigen nur den Adobe Flashplayer (kostenfreier Download unter http://get.adobe.com/de/flashplayer/).
Den Ton erhalten Sie wahlweise über den Rechner (VoIP) oder Sie wählen sich in die Telefonkonferenz ein.


Fragen zur Anmeldung?
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Telefon.: +49 6196 47 22 - 700

 

WEBACAD® ist ein Geschäftsbereich der Management Circle AG.
WEBACAD bietet erstklassigen Online-Content: Informative, kompakte Webinar-Angebote, individuell konzipierte E-Learning Lösungen, Blended Learning und Social Media.


Über die Management Circle AG

alt“Bildung für die Besten“ – diesem Leitmotiv folgte Sigrid Bauschert 1989 bei Gründung von Management Circle. Inzwischen hat sich diese Idee der beruflichen Weiterbildung auf höchstem Niveau zu einer festen Größe im deutschsprachigen Raum entwickelt. Und mehr noch – das Unternehmen zählt hier heute zu den renommiertesten und erfolgreichsten seiner Art.

So vertrauen Fach- und Führungskräfte aus allen Wirtschaftsbereichen auf den hohen Standard der Seminare, Konferenzen und Kongresse. Dabei profitieren sie von einer optimalen Verbindung aus Wissenstransfer durch anerkannte Experten und Networking im exklusiven Rahmen. Und sie nutzen die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe mit anderen Top-Entscheidern auszutauschen.

Neben den großen Hauptveranstaltungen ergänzen maßgeschneiderte Inhouse-Konzepte, schriftliche Lehrgänge, individuelle Eventgestaltung sowie kongressbegleitende Fachausstellungen das umfassende und bedarfsorientierte Bildungsangebot.
Der Geschäftsbereich Webacad, der mit Online-Trainings und Consulting-Angeboten ebenfalls Maßstäbe setzt, erweitert das Unternehmens-Portfolio schließlich um die Komponente E-Learning und Webinare als zeitgemäße Online-Formate für den fachlichen Austausch.

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Datenschutz & Teilnahmebedingungen

Die Management Circle AG und ihre Dienstleister (z.B. Lettershops) verwenden die bei Ihrer Anmeldung erhobenen Angaben für die Durchführung unserer Leistungen und um Ihnen Angebote zur Weiterbildung auch von unseren Partnerunternehmen aus der Management Circle Gruppe per Post zukommen zu lassen. Unsere Kunden informieren wir außerdem telefonisch und per E-Mail über unsere interessanten Weiterbildungsangebote, die den vorher von Ihnen genutzten ähnlich sind. Sie können der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke selbstverständlich jederzeit gegenüber Management Circle AG, Postfach 56 29, 65731 Eschborn, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06196/4722-500 widersprechen oder eine erteilte Einwilligung widerrufen.

Als Personaler ist es wichtig, sich stets über Neuerungen im Arbeitsrecht zu informieren. Doch nicht jeder hat die Zeit, neben seinem Tagesgeschäft auch noch lange Newsletter, Gesetzestexte etc. zu studieren. Doch wie hält man sich dann auf dem Laufenden? Die Antwort könnten die Update-Webinare "Arbeitsrecht top-aktuell" von Management Circle sein.

An vier Terminen informieren Sie sich über die jeweils im Vormonat veröffentlichten Entscheidungen des BAG und der Landesarbeitsgerichte.

Themen, die absehbar kommen werden, betreffen:

  • - Whistleblower - Bedeutung des Urteils des EMGR vom 21.07.2011
  • - Befristungsrecht - Weitere Umgestaltung durch den "neuen"- 7. Senat des BAG
  • - Leiharbeit - Bedeutung der ab dem 01.12.2011 nur noch erlaubten "vorübergehenden" Überlassung?
  • - Sonderzahlungen und Boni - Welche Gestaltungformen werden noch aktzeptiert?
  • - Urlaubsrecht - Wie geht es weiter?
  • - Betriebsübergang - Klarenbach-Entscheidung des EuGH und der enge Betriebsteilbegriff des BAG
  • - AGG - Bejaht der EuGH den Auskunftsanspruch des Arbeitnehmers zu den Gründen für eine Auswahlentscheidung


Ihre Termine:

16. Januar 2012, 11-12 Uhr
13. Februar 2012, 11-12 Uhr
12. März 2012, 11-12 Uhr
23. April 2012, 11-12 Uhr

Ihr Nutzen:

Die aktuelle Darstellung der Rechtslage schafft Sicherheit und ermöglicht es, im Betrieb auf die Rechtsentwicklungen zeitnah einzugehen und zu reagieren. Durch die laufende Darstellung werden Sie zu arbeitsrechtlichen Insidern, die die aktuellen Entwicklungen kennen - und ihre Folgen bewerten können. Die Form des Webinars mit der Möglichkeit Fragen zu stellen ermöglicht den echten und konstruktiven Dialog zwischen Arbeitsrechtexperte und betrieblicher Praxis über Folgen und Lösungsmöglichkeiten.

Als Mitglied dieser Community sparen Sie zudem 100 Euro auf die Teilnahmegebühr und zahlen nur 395,- €!

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, finden Sie hier.