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Demographischer Wandel, Work-Life-Balance

Studie: Jeder Dritte Österreicher leidet unter negativen Auswirkungen auf das Privatleben durch den Beruf 

Dennoch sind 61% zufrieden mit ihrer Work-Life-Balance.   

Aus einer neuen repräsentativen Studie des Büroausstatters Viking unter 1.000 österreichischen Arbeitnehmern geht hervor, dass ein Großteil der Österreicher kein Problem hat, Berufs- und Privatleben miteinander zu vereinbaren (61%). Jedoch liefert die Studie auch sehr beunruhigende Ergebnisse: Jeder Sechste ist unzufrieden mit der eigenen Work-Life-Balance und ein Drittel der Befragten kann teilweise ernsthafte Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden feststellen. Von dem beeinträchtigten Drittel der Umfrageteilnehmer…

  • gaben 62% an, zu wenig Zeit für sich selbst zu haben.  
  • leiden 38% an stressbezogenen Symptomen wie Schlaflosigkeit oder Panikattacken.
  • wurde fast ein Drittel (31%) mit körperlichen Beschwerden diagnostiziert (Rückenprobleme, Migräne, etc.).
  • liegt jedem Fünften eine Diagnose über psychische Probleme wie Burnout oder Depressionen vor.

Doch wo liegt die Ursache für diese Probleme, wenn ein Großteil der Arbeitnehmer glücklich mit Ihrer Work-Life-Balance ist? Der Grund scheint in den Arbeitszeiten der Österreicher zu liegen: 

  • Bei weniger als 20 vertraglichen Arbeitsstunden pro Woche liegt die Zufriedenheit bei 67%
  • Regelmäßige Überstunden von mehr als 30 pro Monat senken die Zufriedenheit auf knapp 48%.
  • Mehr als die Hälfte (56%) der Befragten spüren negative Auswirkungen, wenn sie mehr als 20 unbezahlte Überstunden im Monat leisten. 

Vor allem Millennials scheinen betroffen zu sein: Hier ist lediglich die Hälfte zufrieden mit ihrer Work-Life-Balance und mehr als jeder Fünfte ist sogar unglücklich. Das Gleiche lässt sich in der Unternehmenshierarchie feststellen, denn weniger als die Hälfte der befragten Aushilfekräfte ist glücklich mit der eigenen Work-Life-Balance, während mehr als 4 von 5 leitenden Kräften Arbeit und Privatleben unter ein Hut bringen können. 

Um die eigene Work-Life-Balance zu verbessern, hat jeder Fünfte Umfrageteilnehmer entweder seine Arbeitsstunden reduziert oder ein flexibles Arbeitssystem in Anspruch genommen. Jeder Sechste (16%) hat sich sogar zu einen Arbeitsplatz- oder Karrierewechsel entschieden. Von ihren Arbeitgebern wünschen sich…

  • die Hälfte der Umfrageteilnehmer flexible Arbeitszeiten oder -plätze.  
  • 39% Ermutigung dazu, Urlaubstage und Pausenzeiten voll auszuschöpfen. 
  • 31% die Option, zusätzliche Urlaubstage zu kaufen.

Besonders wichtig für Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 Jahren ist ein Angebot zur Kinderbetreuung in der Firma. Insgesamt ist dies von 13,2% der Arbeitnehmer gewünscht, in dieser Altersgruppe legen 21,2% jedoch großen Wert auf diese Option. Tatsächlich sind ganze 81,3% der Eltern mit betrieblicher Kinderbetreuung zufrieden mit ihrer Work-Life-Balance, im Gegensatz zu 63,5% der Eltern ohne diese Möglichkeit.

Was Unternehmen in Österreich ihren Angestellten bereits bieten, welche Region Österreichs am glücklichsten ist und wie auch Sie Ihre Work-Life-Balance verbessern können, wird im folgenden Beitrag weiter besprochen:

https://blog.vikingdirekt.at/work-life-balance/

Dienstag, 18 Dezember 2018 11:07

Jung führt Alt: Wie Wertschätzung funktioniert.

geschrieben von

In unserer Praxis als Personalberater- und Entwickler zeigt sich oft in den Unternehmen eine  besondere Herausforderung durch den demographischen Wandel: Die Führung von älteren Mitarbeiter/innen durch junge Führungskräfte.

Eine grundlegende Voraussetzung, als junger Vorgesetzter mit älteren Mitarbeitern klarzukommen ist es, die Leistungen und Erfahrungen Älterer wertzuschätzen. Häufig entstehen Schwierigkeiten zwischen Jung und Alt aufgrund unterschiedlicher Wertvorstellungen.

Hier setzen wir mit einem 1-2tägigen Wertschätzungstraining für Führungskräfte an. Wertschätzung bedeutet, dass alle Mitarbeiter/innen in ihren besonderen Stärken erkannt, geschätzt und entsprechend geschult und eingesetzt werden.  Heute wissen wir, dass Wertschätzung  eine psychosoziale Ressource ist und  ein wichtiges Thema für die Gesundheit. Denn psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen lassen sich durch Wertschätzung präventiv verhindern. Deshalb informieren wir die Führungskräfte vor Beginn des Trainings über den Zusammenhang von wertschätzendem Führungsverhalten und  Mitarbeiterzufriedenheit bzw. Mitarbeitergesundheit.

Lesen Sie mehr über unsere Wertschätzungstrainings in der Ausgabe 5/2018 Praxis Kommunikation (Junfermann-Verlag)

»Die digitale Transformation ist zugleich eine kreative Revolution.
Disruptive Thinking ist die Kunst und Disziplin dieser Revolution.«
Dr. Bernhard von Mutius
 
Mutius Disruptive Thinking
Durch einen Klick auf das Cover gelangen Sie zur Leseprobe.
 
 
Brauchen wir eine kreative Revolution?
Ein Gespenst geht um in Europa: die Disruption. Unsere Welt ist unsicher geworden. Wir spüren das auf allen Ebenen. Nicht nur in der Wirtschaft, wo innovative Start-ups herkömmliche Geschäftsmodelle und damit die Existenz etablierter Unternehmen infrage stellen. Auch im gesellschaftlich-sozialen Bereich erleben wir derzeit gravierende Umwälzungen. Umwälzungen, die unser gewohntes Erfahrungswissen auszuhebeln imstande sind. Wir erleben den Übergang von einer alten in eine neue Welt. Dabei geht es um viel mehr als um die bloße Digitalisierung der verschiedenen Lebensbereiche: Es geht um die Grundlagen unseres wirtschaftlichen und sozialen Lebens selbst.
 
Zukunftsdenker und Unternehmensphilosoph Dr. Bernhard von Mutius leistet mit seinem neuen Buch einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Umbrüche, mit denen wir uns konfrontiert sehen. Er fordert nichts weniger als ein völlig neues Denken: Disruptive Thinking. Ein Denken, das sich zum Ziel setzt, eine neue Anpassungsfähigkeit zu entwickeln und auf diese Weise Gestaltungsfreiheit zu gewinnen.
 
Disruption ist nichts, was bald wieder vorbei sein wird. Wir müssen lernen, dauerhaft mit Brüchen umzugehen. Wir müssen die Brüche in unser Denken integrieren, im Wissen das Nichtwissen immer schon mitdenken und Widersprüche produktiv machen. So entsteht eine kreative Revolution, die alle Lebensbereiche umfasst und zukunftsfähig macht.
 
Lesen Sie hier drei Hypothesen des Autors zum Thema.
 
 
Dr. Bernhard von Mutius, Sozialwissenschaftler und Philosoph, ist inspirierender Redner und Führungscoach. Der Zukunftsdenker, der namhafte deutsche und internationale Unternehmen berät, beschäftigt sich v. a. mit den Schwerpunkten Zukunft, Führung im 21. Jahrhundert und digitale Transformation. Er ist Senior Advisor und Mitglied im Teaching Team der HPI School of Design Thinking in Potsdam, Mitbegründer der Denkbank, Gründungsmitglied des »New Club of Paris«, Beirat der „Club of Rome“-Schulen, Mitwirkender im Netzwerk „Denkwerk Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung“, Mitbegründer von “Unternehmen: Partner der Jugend“ (UPJ) und Vorsitzender des „Bergweg-Forum Denken der Zukunft“. Darüber hinaus ist Bernhard von Mutius Autor mehrerer Publikationen zu neuem, vernetztem Denken und zu Transformationsprozessen in Wirtschaft und Gesellschaft.
 
Disruptive Thinking
Das Denken, das der Zukunft gewachsen ist
232 Seiten
ISBN 978-3-86936-790-3
€ 29,90 (D) | € 30,80 (A)
GABAL Verlag, Offenbach

Bestellen Sie gleich hier oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens.

Donnerstag, 26 Januar 2017 17:16

Perfektion? Nein danke!

In einem Vortrag anlässlich eines Gesundheitstages eines Kunden habe ich mich mit dem Thema des Perfektionsstrebens („Nobody`s perfect – Von der Möglichkeit sich zu entlasten“) beschäftigt. Ich wurde im Nachgang gebeten, einige Erfolgsregeln zu definieren und einen kleinen Artikel zu schreiben. Der Artikel liegt noch in der Warteschlange und 24 schnelle Impulse finden sich hier: http://www.weber-advisory.com/weg-mit-der-perfektion/

Wie immer im Leben sind diese kleinen Hinweise natürlich nicht perfekt. Gerade darin liegt ja der Charme. Wenn sie nicht zum Widerspruch reizen würden, wären sie weniger wertvoll. Der Gewinn für Sie liegt darin, was Sie daraus machen ;-)

Herzliche Grüße, Frank Weber

Struck Game Change

Wenn das Spiel sich ändert, hilft es nicht, nur die Regeln zu ändern!

Unternehmen sind meistens hierarchisch aufgebaut: eine Struktur, deren Wurzeln im Militär und der Landwirtschaft vergangener Jahrhunderte liegen. Wie soll ein nach diesen Prinzipien geordnetes Unternehmen den Anforderungen unserer modernen Gesellschaft genügen? Wir leben in einer dynamischen, komplexen und digitalisierten Welt. Neue Geschäftsmodelle revolutionieren ganze Märkte über Nacht. Kunden kreieren dank sozialer Medien gläserne Konzerne. Die Generation Y trifft auf einen Arbeitsmarkt, den Sie in weiten Teilen unattraktiv findet.

Um diese Herausforderungen als Chance zu nutzen, ist ein radikaler Wandel der Strukturen und der Kultur nötig. Pia Struck zeigt Wege erfolgreicher Unternehmen auf, diese notwendigen disruptiven Veränderungen zu meistern.

Lesen Sie in Pia Strucks neuem Buch    
  • was Organisationen verändern müssen,
  • wo unsere Führungskräfte überfordert sind,
  • warum nur radikales Neudenken die Unternehmen retten kann.
 
Game Change: Das Ende der Hierarchie?
Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen
192 Seiten
ISBN 978-3-86936-725-5
€ 29,90 (D) | € 30,80 (A)

Hier geht's zur online blätterbaren Leseprobe!

Das Buch erscheint Ende August im GABAL Verlag - unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie jetzt schon Ihr Exemplar vormerken!

 

Zwar haben die Menschen statistisch gesehen heute mehr Freizeit als früher, doch die Möglichkeiten diese zu füllen und die Geschwindigkeit in unserer globalen Welt nehmen stetig zu und bringen einen oft an die Grenzen der Belastbarkeit. Gerade berufstätige Mütter müssen viel unter einen Hut bringen: den Job, die Familie, den Haushalt, die Freunde, Verwandte und die Partnerschaft. Sich selber vergessen sie dabei meist. Eine Expertin warnt: Frauen muten sich heute viel zu und nicht selten geraten sie an ihre Grenzen. Ein Burnout ist dann oft nicht weit. Doch das muss nicht sein!

Familie und Beruf positiv vereinbaren

 

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Mitarbeiter und Unternehmen ist eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Unternehmen haben das bereits erkannt und bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern familienbewusste Rahmenbedingungen. Doch nicht jedem gelingt der tägliche Spagat zwischen Beruf und Privatleben. Die Balance von Beruf und Familie ist häufig mit großen Anstrengungen und inneren Konflikten verbunden, sagt Silke Mekat, Trainerin und Beraterin für berufstätige Mütter und Väter. Im Job 100% geben und gleichzeitig eine gute Mutter, Partnerin, Freundin und Tochter sein, diese manchmal unerfüllbaren Ansprüche können das Leben schwer machen.

 

Vereinbarkeit vor allem ein Frauenproblem?

Frauen erschwert es den Aufstieg, wenn das Thema Vereinbarkeit vor allem als Frauenproblem verstanden wird. Heute sei es kein Problem mehr, als Mutter eine verantwortungsvolle Führungsposition zu übernehmen, sagt Christiane Vorspel, Bereichsleiterin IT bei der Commerzbank, interene Mentorin und Mutter von zwei Kindern. “Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der wichtigsten Fragen. Es braucht Vorbilder, die zeigen, dass es geht“, sagt sie. Die Unternehmen müssten dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen – für Mütter wie Väter.

Unterstützung wichtige private Lebensinhalte zufriedenstellend zu gestalten und gleichzeitig erfolgreich im Beruf sein zu können, finden weibliche Fach- und Führungskräfte im Mai in Köln im neuen Seminar an der Haufe Akademie:
Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Vereinbarkeit von Beruf und Familie www.haufe-akademie.de/94.17
Eine gute Gelegenheit zur Ruhe zu kommen und die Gedanken weg vom Alltagstrubel und hin zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu lenken.
Möglichkeiten und ein eigenes Modell zu entwickeln, den verschiedenen Ansprüchen und auch sich selbst gerecht zu werden.

Wir alle möchten im Beruf beste Performance liefern und zugleich eine gute Mutter sein.
Die eigene Karriere im Auge behalten und gleichzeitig auch das Wohlergehen unserer KinderGeht es Ihnen auch so? Dann empfehle ich Ihnen das Seminar an der Haufe Akademie http://www.haufe-akademie.de/94.17 und freue mich, wenn wir uns dort sehen!

 

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Die nächsten Termine:
9. + 10. Juni 2015 Köln
13. + 14. Juli 2015 München (nur noch wenige freie Plätze)
21. + 22. Oktober 2015 Berlin

Für Sie auch interessant:

 

Soulution Coaching Silke MekatSoulution Coaching Silke Mekat
Beratung, Training und Coaching
für familienbewusste Personalpolitik und Mitarbeiterbindung

 

Beraterin, Trainerin, Autorin und Coach rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unterstützt berufstätige Mütter Beruf und Familie zu vereinbaren und Unternehmen Mitarbeiter zu binden.

 

www.Vereinbarkeit-von-Beruf-und-Familie.info

Die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben verschmelzen immer mehr - die einstige Nine-to-Five-Mentalität vor Ort im Unternehmen scheint überholt zu sein. Sind doch mithilfe von Smartphones, Tablets, Pcs und Co. die Arbeitsaufgaben überall und jederzeit umsetzbar. Fluch oder Segen für Angestellte?

 

Der neue Ansatz des Work-Life-Blending wird zunehmend Trend. So geht auch eine aktuelel Studie von Samsung Electronics davon aus, dass sich die Ansprüche von Angestellten an die moderne Arbeitswelt immer mehr verschieben. Hat das bisherige Konzept der Work-Life-Balance schon wieder ausgedient? Insbesondere die Generation Y bevorzugt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben statt klarer Abgrenzung. Gewünscht ist ein Modell, bei dem sich die Arbeit an den Bedürfnissen des Einzelnen ausrichten lässt, damit diese in das Alltagsleben integriert werden kann.

 

Weitere Ergebnisse der Studie belegen, dass 75 Prozent der befragten Personen private Aufgaben während der Arbeitszeit erledigen, während genauso viele bei Bedarf ebenso in ihrer Freizeit, also nach Feierabend oder am Wochenende, weiterarbeiten. Viele Angestellte greifen daher auf mobile Endgeräte zurück, um berufliche und private Aufgaben schneller und bequemer auszuführen, da sie unabhängig von Zeit und Ort agieren können. Waren früher Arbeits- und Anwesenheitszeiten in Unternehmen von Bedeutung, wird heute mehr auf Leistung und Ergebnisse gesetzt.

 

Vom Wert des Mitarbeiters

Was jedoch, wenn der Mensch irgendwann nicht mehr zwischen Arbeit und Freizeit unterscheiden kann? Aufwendige Projekte im Job, die ständige Verfügbarkeit an Feiertagen und am Wochenende sowie die kontinuierliche Präsenz der Arbeitsaufgaben könnten das komplette Leben belasten. Das Resultat: Die Arbeit zieht sich durch den gesamten Alltag und führt neben einem gestörten Privatlebenzu geringerer Motivation und erhöhten Ausfallraten. Da nach wie vor Mitarbeiter das wertvollste Kapital darstellen, sollten Unternehmen frühzeitig Maßnahmen ergreifen, ihre Angestellten vor möglichen gesundheitlichen Konsequenzen zu schützen. Das dient nicht nur dem Wohle des Mitarbeiters, sondern auch dem des Unternehmens.

 

Sicherheitsrisiken durch Hired Hacker

Die Studie von Samsung Electronics verweist zudem auf Gefahren durch sogenannte "Hired Hacker". Diese technikaffinen Mitarbeiter versuchen, mithilfe moderner Technologie ihre Arbeitsaufgaben zu erfüllen und nehmen dabei wenig Rücksicht auf mögliche Sicherheitsbestimmungen. Mehr als die Hälfte von ihnen weiß nicht einmal, ob es in ihrem Unternehmen überhaupt Sicherheitsbestimmungen im Hinblick auf die Nutzung privater mobiler Geräte gibt bzw. wissen zwar, dass es solche gibt, kennen aber ihre Inhalte nicht. Daher wird es künftig immer wichtiger, Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen über die sichere Nutzung von Unternehmensdaten zu schulen - vor allem hinsichtlich der neuen EU-Datenschutzverordnung. Halten sich Betriebe nicht an dieses Gesetz und sorgen nicht für eine sichere Datenverarbeitung, kann es zu erheblichen finanziellen Strafen kommen. Aus diesem Grund sollte auch hier eine klare Grenze zwischen arbeitsbezogenen und privaaten Daten gezogen werden.

 

Wie Unternehmen und Anwender für mehr Sicherheit auf mobilen Endgeräten sorgen können, erfahren Sie in unserer Checkliste auf dem neuen Themenportal Workforce Wiki:

http://bit.ly/1sjiKKD

Eine Studie der Dekra zeigt es ganz deutlich: die meisten Unternehmen wollen und müssen angesichts des Fachkräftemangels die ungenutzten Fähigkeiten und Talente ihrer Mitarbeiter nutzen. Oftmals fehlt es hierfür aber an den geeigneten Mitteln.

Den Bedarf ungenutzter Mitarbveiterpotenziale zu entdecken und zu fördern, sehen rund 90 Prozent der 272 befragten Unternehmen. Doch die aktuelle Studie “Digging for Diamonds – Verborgene Potenziale im Unternehmen heben” der Dekra Akademie GmbH u.a. zeigt, bei der Umsetzung gibt es offenbar Probleme. In den Unternehmen fehlen vielfach Strukturen oder Prozessen, um diese Potenziale zu heben. Subjektive Verfahren wie Personalgespräche oder Feedbacks von Führungskräften dominieren stattdessen, so die Studie.Die Mehrheit der befragten Personaler bewertet zur Weiterbildung oder Personalplanung als sehr wichtig und hier im Besonderen Systeme für ein Qualifikationsmanagement und eine Personaleinsatzplanung sollen die Produktivität der Mitarbeiter steigern.

Die Studie unterstreicht aber nochmals die Wichtigkeit ganz anderer Maßnahmen. Der herrschende Fachkräftemangel und der demografische Wandel machen innovative Arbeitszeitkonzepte für Mitarbeitergruppen wie ältere Arbeitnehmer oder berufstätige Eltern dringlich. Leider finden diese Maßnahmen bisher wenig Beachtung.

Aber genau hier Handlungsbedarf.
Sie möchten wissen, wie Sie in Ihrem Unternehmen die Potentiale Ihrer Mitarbeiter fördern? Wir beraten Sie gerne.

Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik ist auf die Beratung von kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie spezialisiert und vermittelt Wege, wie Sie Ihre guten Mitarbeiter erfolgreich motivieren, auch nach einer familienbedingten Pause wieder ins Unternehmen zurück zu kehren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf effizienter und familienfreundlicher Personalpolitik gekoppelt mit professionellen Programmen zur Mitarbeiterbindung. Ziel ist es, kleine- und mittleren Unternehmen durch Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen attraktiver zu machen und so dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.dekra.de

Neu im GABAL Verlag:
Cooldown - Die Zukunft der Arbeit und wie wir Sie meistern
 
9783869365145 frontcover
 

Unsere Arbeitswelt verändert sich! Sind Sie bereit?

Wie können wir die Anforderungen der modernen Arbeitswelt meistern? Grundlegendes hat sich in den letzten Jahren verändert und wird sich weiter rasant ändern: Wir müssen die immer gewaltigere Informationsflut bändigen, unsere Sozialkompetenzen in Netzwerken ausbauen, unsere Zeit und unsere Ressourcen immer besser managen, unsere Mitarbeiter (und Chefs) mit Kompetenz führen und nicht zuletzt einen individuellen Sinn in unserer Arbeit erkennen.

Das sind eine Menge Aufgaben, in die die meisten von uns schlecht oder gar nicht vorbereitet hineingestoßen werden. Das in diesem Buch vorgestellte INSEL-Modell versucht, basierend auf modernen neuropsychologischen Erkenntnissen, auf fünf Dimensionen Antwort zu geben: Information, Netzwerk, Selbstmanagement, Ethik, Leadership.

Die INSEL ist weder eine Lösung für ein einzelnes Problem noch kann sie alle anstehenden Herausforderungen unserer Arbeitswelt erklären. Die INSEL ist schlicht eine Idee, wie der einzelne arbeitende Mensch sich in der Arbeitswelt von morgen zurechtfinden kann, und gibt Antworten und Impulse auf fünf zentrale Fragen: Wie gehe ich ökonomisch und effizient mit Informationen um? Wie erwerbe ich Sozialkompetenzen und baue tragfähige Netzwerke auf? Wie organisiere ich mich selbst in einer immer komplexeren Arbeitswelt? Wie erkenne und folge ich meinem moralischen Kompass? Wie kann eine moderne Führung aussehen?

 

Markus Väth
Cooldown
Die Zukunft der Arbeit und wie wir sie meistern
280 Seiten
ISBN 978-3-86936-514-5
€ 19,90 (D) / € 20,50 (A)
 
 
Hier finden Sie unseren Flyer zum Titel!
 
Eine kostenlose Leseprobe sowie weitere Informationen finden SIe auf www.gabal-verlag.de!

Endlich Sommer in Deutschland! Traumwetter für alle, die jetzt an einem See liegen dürfen oder wenigstens ein Eis im Schatten genießen dürfen.

Doch was ist mit den Arbeitnehmern?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt für das kommende Wochenende Temperaturen regional über 35 Grad an. Besonders Älteren, Schwangeren, chronisch Kranken und kleinen Kindern kann eine solche Hitze zu schaffen machen. Doch auch ein völlig gesunder Erwachsener steckt solch hohe Temperaturen nicht so einfach weg.  Noch dazu, wenn er in einem nichtklimatisierten Büro arbeitet.

Schnell fühlt man sich im Büro wie in einer Sauna. Konzentriertes Arbeiten fällt dann schwer. Der menschliche Körper reagiert auf die Wärme mit erhöhter Schweißproduktion. Das führt zum Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen, der Blutdruck sinkt, Kopfschmerzen, Unwohlsein und Schwindel sind die Folge.

Hitzefrei für Arbeitnehmer gibt es nicht

Der Verband der bayerischen Wirtschaft hat noch mal alles Rechtliche unter Hitze am Arbeitsplatz rund um die Sommerhitze am Arbeitsplatz zusammen gefasst. Zusammengefasst lässt sich sagen: Hitzefrei gibt es im Arbeitsrecht nicht. Jedoch sollte die Raumtemperatur 26 Grad nicht überschreiten. Den Mitarbeitern in den meisten modernen Gebäuden, machen aber eher zu kalt eingestellte Klimaanlagen zu schaffen. Die Klimaanlagen sollten generell nicht unter 20 Grad eingestellt sein, eine etwas höhere Temperatur ist sogar besser.

In Ihrem Büro gibt es keine Klimaanlage? Hier sollten Arbeitgeber Ventilatoren oder mobile Kühlgeräte aufstellen. Achten Sie aber darauf, dass kein Zug entsteht und eine ausreichende Belüftung gegeben ist. Lüften Sie die Arbeitsräume deshalb in den kühlen, frühen Morgenstunden und schließen Sie anschließend die Fenster und am besten auch die Jalousien oder Vorhänge.

Wie kann man sich und seine Mitarbeiter sonst noch motivieren?

  • Lassen Sie kaltes Wasser über die Handgelenke und Arme laufen oder erfrischen Sie sich zwischendurch Gesicht und Nacken.
  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern kostenlose Getränke wie Wasser und Saftschorlen zur Abkühlung an. Mindestens zwei bis drei Liter Wasser sollte jeder an besonders warmen Tagen trinken. Dabei ist die richtige Temperatur entscheidend, denn zu kalte Getränke können auf den Magen schlagen.
  • Lockern Sie den Kleidungskodex lockern. Arbeitnehmer haben jedoch kein Recht darauf.
  • Führungskräfte, die ihren Teams auch mal ein Eis spendieren, versüßen den Mitarbeitern nicht nur den heißen Arbeitstag, sondern erhöhen auch die Motivation.
  • Motivation und Spaß machen können jetzt auch Betriebssommerfeste oder ein spontaner Grillabend mit den Mitarbeitern und Kollegen nach der Arbeit. Die  Teilnahme daran ist selbstverständlich freiwillig, sofern die Aktivität außerhalb der Arbeitszeit stattfindet.
  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern flexiblen Arbeitszeiten oder Gleitzeitregelungen, um so der größten Hitze aus dem Weg zu gehen.
  • Entlassen Sie spontan an besonders heißen Tagen die Mitarbeiter einfach früher in den Feierabend
  • Wenn Ihr Unternehmen eine Kantine hat: achten Sie dort auf das richtige Essen. Das Essen im Sommer sollte leicht verdaulich sein, denn der Körper ist wegen der Hitze schon genug angestrengt. Mittags in der Kantine sollten Sie zu leichten Sommer-Salaten mit Käse, Schinken, Ei oder Thunfisch. Wer es lieber warm möchte, kann gedünstetes Gemüse und helles Fleisch wählen. Dies ist leichtverdaulich, belastet den Körper nicht und damit ideal für heiße Tage. Zum Nachtisch darf es dann auch ein Eis sein. Gleiches gilt für selbst mitgebrachtes Essen: achten Sie auf leichte Speisen wie Salate, Obst, Gemüsestreifen und Co.
  • Bewegung in der Mittagspause hilft gegen das Leistungstief, das gerade an heißen Tagen besonders die Motivation und Leistung drückt. Die Mittagspause sollte an Sommertagen nicht zu spät sein, denn dann ist der Hitze-Höhepunkt zwischen 16.30 und 17.30 Uhr. Die beste Zeit jetzt das Büro zu verlassen. Bewegung nicht vergessen, denn diese bringt den Kreislauf in Schwung. Achten Sie draußen auf  Sonnenschutz, wie Sonnencreme und eine Kopfbedeckung. Gerade über den Kopf gelangt die Hitze ins Gehirn und es kommt zu Übelkeit und Schwindel. Der sogenannte Sonnenstich.

Und nun viel Spaß bei diesem Traumwetter!