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Bonn – Das Leben mit der aktuellen Krise hat Online-Trainings und Remote-Coachings zu einem beispiellosen Schub verholfen. Die Konzeption von Seminaren ist eine andere geworden, die Arbeitsweise von Beratern und Coachs hat sich radikal verändert. Und: Die Weiterbildungsbranche wird zukünftig noch weiblicher geprägt sein. Das sind nur einige der Erkenntnisse aus der von Jürgen Graf herausgegebenen aktuellen Studie des Bonner Fachverlags managerSeminare.

Der Betriff Remote-Coaching löste vor einigen Jahren noch fragende Blicke aus in einer Branche, die ihre Expertise gerade im persönlichen Kontakt und der Face-to-Face-Kommunikation sah. Corona hat den Sog in Richtung Online massiv beschleunigt. Auch wenn man in der Zeit „danach“ wieder für bestimmte Themen in hybride oder Präsenzformate zurückkehren wird, in den Zustand „davor“ wird sich das Rad der Weiterbildungswelt nicht mehr zurückdrehen lassen. In jedem Fall hat die Branche die Modelle des Change-Managements, die sie Teilnehmern gemeinhin vermittelt, 2020 in ihrem eigenen Tun durchlebt und durchlitten – und dabei auch zu guten Teilen ihre Resilienz unter Beweis gestellt. Eines hat allerdings auch Corona nicht verändert: Der Frauenanteil unter den Weiterbildungsprofessionals wächst stetig und liegt inzwischen deutlich über 50 Prozent.

Neben den großen Trends liefert die Studie Antworten auf Fragen wie: Welchen zeitlichen Anteil wenden Sie für die Trainingsdurchführung, Konzeption oder Akquise auf? Welchen Umsatzanteil investieren Sie für Ihr Marketing und Ihre eigene Weiterbildung? Wie ausgeprägt ist Ihr Spezialisierungsgrad? Wie viele Trainingstage und Coachingstunden konnten Sie 2020 durchführen? Welcher Anteil entfällt davon auf Online-Trainings und -Coachings?

Die von Jürgen Graf herausgegebene Studie „WeiterbildungsSzene Deutschland 2021“ nimmt neben den Inhalten und der Organisation der Weiterbildungsmaßnahmen auch die Tätigkeitsfelder sowie die Auslastung und Auftragslage der Trainer und Coachs unter die Lupe. Zudem liefert sie ein Stimmungsbarometer der Branche zu 19 zentralen Trends rund um die Management-Weiterbildung. Vielfach wird dabei auf Vergleichsergebnisse aus früheren Erhebungen zurückgegriffen, um Entwicklungen und Veränderungen sichtbar zu machen.

Die aktuelle Umfrage von managerSeminare liefert Weiterbildungsprofessionals damit wichtige Hintergrundinformationen für das Benchmarking und die persönliche Standortbestimmung. Die Studie ist Teil der Research-Reihe „WeiterbildungsSzene Deutschland“, die jährlich exklusive Marktdaten für Trainer, Beraterinnen und Coachs liefert. Über 800 von ihnen beteiligten sich im Dezember 2020 an der Online-Umfrage des Bonner Weiterbildungsverlags. Die 78-seitige Studie kostet 99,50 Euro und ist als Printversion oder als E-Book erhältlich. Abonnenten der Fachzeitschrift Training aktuell erhalten das E-Book der Studie kostenlos im Rahmen ihres Abonnements.

 

Nähere Informationen zu der Studie und eine Leseprobe:
https://www.managerseminare.de/Verlagsprogramm/WeiterbildungsSzene-Deutschland-2021,280361

Jürgen Graf: WeiterbildungsSzene Deutschland 2021. Themen und Trends in Training, Beratung, Coaching. Bonn 2021, ebook (PDF), 78 Seiten, 99,50 Euro.

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Busch

Pressestelle

 

managerSeminare Verlags GmbH
Endenicher Straße 41
D-53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 9 77 91-0
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Publiziert in HR Allgemein

Bonn – Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte, um Meetings online effizient zu moderieren? Wie bringen sie ihre Teilnehmer dazu, sich in ungewohnter Umgebung zu engagieren und erfolgreich zusammenzuarbeiten? Die Antworten liefert Eugenia Schmitt in ihrem Praxisleitfaden „Virtuelle Meetings leiten“ aus dem Bonner Fachverlag managerSeminare.

Virtuelle Meetings stellen inzwischen einen zentralen Treiber der meisten Unternehmen dar, ohne den Zusammenarbeit nicht möglich ist. Doch sie funktionieren anders als herkömmliche Meetings – und dabei ist besonders die Führung gefragt, mit umfassenderer Kompetenz als vorher: in Moderation, Multitasking, Mindset. Es sind die vielen „Kleinigkeiten“, für die sie gerüstet sein sollte: Die flüchtige Aufmerksamkeitsspanne ihrer Teilnehmenden. Das Zeitmanagement. Das Herbeiführen von Verbindlichkeit in den Entscheidungen. Und natürlich das Handling der Technik: Dokumente, die irrtümlich für alle Teilnehmende freigeschaltet werden. Die fehlende Erreichbarkeit des IT-Ansprechpartners. Zoom-Bombing. „Virtuelle Meetings leiten“ vermittelt für viele der typischen Herausforderungen das erforderliche Know-how und Tipps.

Aus den Inhalten: Zunächst werden die Besonderheiten virtueller Meetings skizziert und bewährte technische Hilfsmittel beschrieben. Dazu gehören die Auswahl der Plattform, des Settings und der Applikationen. Beispielsweise ist es in bestimmten Situationen sinnvoll, zusätzliche Apps einzusetzen, die die Zusammenarbeit außerhalb des virtuellen Meeting-Raumes erlauben, sowohl synchron als asynchron. Dazu erhalten LeserInnen eine Übersicht über die Spezifika von Abstimmungs-Apps, Apps für Live-Umfragen, Visualisierungen oder Mind Maps. Neben der technischen Seite braucht die Führung Moderationskompetenzen und ein von Neugier auf die digitalen Möglichkeiten geprägtes Mindset. Dazu beschreibt die Autorin, welche Fragen sich die Moderation zu Beginn des Meetings beantworten muss, wie sie/er die Kommunikation gestaltet und ihre/seine TeilnehmerInnen motiviert. Beispielsweise empfiehlt es sich, ein Meeting in Segmente einzuteilen, Redebeiträge zu begrenzen, „Parkplätze für Ideen“ einzurichten und To-dos vorzusehen oder eine Co-Moderation für den Chat einzusetzen. In den folgenden Kapiteln lernen LeserInnen die Schritte zur Vorbereitung der Agenda eines virtuellen Meetings sowie die Durchführung und Nachbereitung virtueller Treffen kennen. Zu einem intensiven Verständnis über spezifische Moderationstechniken und zu typischen Gruppenphänomenen gelangen die LeserInnen im weiteren Verlauf. Dort erfahren sie, wie beliebte Methoden wie Brainstorming und Mind-Mapping in einem virtuellen Kontext angewendet werden, wie Entscheidungen und Abstimmungen gelingen und wie sie mit spezifischen Gruppenprozessen im virtuellen Miteinander umgehen.

Als ein zusätzlicher Service zum Buch stehen passende digital abruf- und sofort einsetzbare Arbeitshilfen zur Verfügung.

 

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: https://www.managerseminare.de/tb/tb-12059

 

Eugenia Schmitt: Virtuelle Meetings leiten. Effiziente Gestaltung und Durchführung von virtuellen Meetings. Wie die professionelle virtuelle Zusammenarbeit der Teilnehmer gelingt. managerSeminare, Bonn 2020, 264 S. + Online-Arbeitshilfen, kt., ISBN 978-3-95891-074-4, 49,90 Euro

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

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Unser Unternehmen arbeitet klimaneutral:

Publiziert in Führung, Leadership
Mittwoch, 24 Juni 2020 10:21

Studie: Karriere trotz Corona?

Knapp die Hälfte der österreichischen ArbeitnehmerInnen bangt um den Job


In den letzten Monaten haben viele ÖsterreicherInnen zum ersten Mal im Homeoffice gearbeitet. Eine nicht ganz einfache Umstellung, während einige Unternehmen Angestellte zum ersten Mal in Kurzarbeit geschickt haben. In Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll hat Büromittellieferant Viking eine repräsentative Umfrage unter 500 ÖsterreicherInnen durchgeführt, um derzeitigen Sorgen im Hinblick auf die Karriere auf den Grund zu gehen, unterstützt mit einem Interview von Arbeitspsychologin Veronika Jakl.

Kurzarbeit in Österreich

In Österreich sind über eine Million Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen. Das deckt sich mit unserer Umfrage, in der 31% der Teilnehmer Kurzarbeit leisten. Doch was halten ArbeitnehmerInnen eigentlich von der verkürzten Arbeitszeit?

  • 64 % der Arbeitnehmer in Kurzarbeit an, sind dankbar für diese Option.
  • 47 % machen sich ernsthafte Sorgen, den Job in naher Zukunft zu verlieren.
  • 22 % fühlen sich unter Druck gesetzt, mehr Stunden zu arbeiten als vertraglich vereinbart, aus Angst ihren Job zu verlieren.
  • 26 % wurden sogar vom Arbeitgeber beauftragt, mehr als ihre vereinbarten Stunden zu arbeiten.

Besonders Männer machen sich ernsthafte Sorgen um Ihre Karrieren. 10 % mehr Männer fühlen sich in Kurzarbeit unter Druck gesetzt als ihre Kolleginnen und 17 % machen sich mehr Sorgen um ihre Karriere als Frauen. Das spiegelt sich auch in der Zufriedenheit wider: Während 71 % der Frauen dankbar für die Kurzarbeit sind, ist nur etwas über die Hälfte der Männer (56 %) zufrieden mit ihrer Situation. 

Auch jüngere Generationen können Kurzarbeit nicht sorgenfrei genießen. Die Studie hat aufgedeckt, dass die verschiedenen Altersgruppen Kurzarbeit unterschiedlich wahrnehmen. Vor allem Arbeitnehmende unter 44 fühlen sich stark unter Druck gesetzt. Das ist kein Wunder, denn knapp ein Drittel (31 %) gibt an, dass ihr Arbeitgeber Überstunden erwartet. Bei den über 45-Jährigen machen nur 15% diese Erfahrung. Die Ergebnisse veranschaulichen, dass beinahe 60 % der jüngeren Generationen sich ernsthafte Sorgen um ihren Beruf machen und eine Kündigung befürchten.

Arbeitspsychologin Veronika Jakl erklärt: „Das ist durchaus plausibel: Jüngere Arbeitnehmende sind oft noch nicht in Führungspositionen. Sie haben noch nicht so viel Arbeitserfahrung und fürchten daher wahrscheinlich ersetzbarer zu sein. Gerade zu Beginn einer Karriere will man Einsatzbereitschaft zeigen, hat vielleicht auch noch keine Familie und ist daher geneigter Überstunden zu machen.

Ältere Personen haben sich in der Firma häufig schon ein Standing erarbeitet. Die Firma hat schon viel in die Einarbeitung und Ausbildung investiert. Diese Personen werden eher nicht schnell gekündigt, selbst wenn sie weniger Überstunden machen.“

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Karriere?

Sorgenlos scheint kaum jemand zu sein, auch Arbeitnehmende, die nicht in Kurzarbeit sind, machen sich große Sorgen um ihre Zukunft, besonders im Hinblick auf den Lebensunterhalt.

Zwei Fünftel plagen sich mit Geldsorgen und fast ein Drittel fürchtet sogar, in Zukunft die eigene Familie nicht mehr versorgen zu können. Eltern sind davon besonders betroffen. 37 % der ArbeitnehmerInnen mit Kindern machen sich Sorgen, die Familie nicht mehr ernähren zu können im Vergleich zu 27 % der Angestellten ohne Kinder.

Ein Blick auf verschiedene Branchen enthüllt auch, wie sich Angestellte in verschiedenen Bereichen fühlen. Es ist keine Überraschung, dass sich StudienteilnehmerInnen aus den Bereichen Tourismus, Eventmanagement und Gastgewerbe, sich nicht nur Sorgen um ihre Karriere machen, sondern die zu mehr als 60 % auch langfristig befürchten, ihre Branche könnte diese Krise nicht überleben und würden als Ausweg einen Karrierewechsel in Betracht ziehen.

Arbeitspsychologin Veronika Jakl erklärt, wie man mit solchen Sorgen am besten umgeht:

Zuerst: Nehmen Sie diese Gefühle bewusst wahr und sprechen Sie darüber. Fokussieren Sie sich auf positive Gespräche und Inhalte. Was läuft gerade gut in Ihrem Leben? Vielleicht gibt es sogar Kleinigkeiten, die jetzt besser sind als noch vor einigen Monaten.

Halten Sie sich von Panikmachern fern, besinnen Sie sich auf Ihre Stärken und suchen Sie sich gezielt täglich mindestens eine Sache, auf die Sie sich freuen können.

Fokussieren Sie sich auf das, was Sie selbst ändern und kontrollieren können. Den Arbeitsmarkt können Sie nicht beeinflussen, aber Ihr eigenes Verhalten und Ihren Alltag.“

Was kommt nach dem Lockdown?

Es besteht kein Zweifel, dass sich viele ÖsterreicherInnen Sorgen um die Zukunft machen. Allerdings treten aus der Studie auch ein paar hoffnungsvolle Lichtblicke hervor:

  • 37 % fühlen sich gegenüber ihren Kollegen mehr verbunden.
  • 32 % fühlen sich auch ihrem Arbeitgeber mehr verbunden.
  • 40 % fühlen sich motivierter, ihren Job zu machen.

Diese Verbundenheit und Motivation, sollten für die Rückkehr ins Büro mit in Betracht gezogen werden. Die Expertin empfiehlt:

Gestalten Sie auch die Rückkehr ins Büro bewusst. Am besten organisieren Sie eine gemeinsame Reflexionsrunde: Bedanken Sie sich für den Einsatz in dieser schwierigen Zeit. Was hat in den letzten Wochen/Monaten gut geklappt? Was wollen Sie beibehalten? Was ist liegen geblieben? Wie sind die Prioritäten für die kommenden Wochen?“

Insgesamt hat die Krise einen Denkanstoß ausgelöst. Worüber haben Sie im Hinblick auf Ihre Karriere in den letzten Monaten reflektiert?

Weitere Ergebnisse der Studie können hier eingesehen werden.

Publiziert in Sonstiges

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